Silver Revolte »
Wenn
es einen Gott des Posens gibt, dann hat er bestimmt Silver erschaffen.
Er ist das "Glam" in "Glam Rock", das "Sex" in "Sex, Drugs &
Rock'n'Roll" und hebt er den Zeigefinger, liegen ihm die Frauen zu
Füssen.
Außerdem ist er das organisatorische Element in allen Belangen der Band.
Drei Fragen an Silver:
Was bedeutet Bettie Ford für dich?
Sie
ist seit nun über neun Jahren der Grund, warum ich in einer
beschissenen, dreckigen, grauen verfickten Scheißstadt wie Köln lebe...
Was war für dich euer bestes Konzert?
Denke mal,
unser letzter Gig vor einigen Tagen in Kassel war recht geil, Rock
Vegas betrunken und spielerisch dermassen daneben, aber ein feierndes
sensationelles Publikum. Ansonsten war die "Tattoo Convention" in
Krautheim, wo ÜBERHAUPT KEIN Publikum anwesend war, schon was ganz
Besonderes. Wunderbares Sommerwetter, dementsprechend vor der Halle
Massen und drinnen, wo wir spielten, niemand. Beendet wurde dieser
sensationelle Gig durch einen Betrunkenen, der beim Versuch das
Schlagzeug zu entern um selbst mal zu trommeln, kopfüber in selbiges
fiel und dabei abräumte. Geil war aber auch, daß die andere Band,
irgendeine "Bon Jovi" mäßige Nachspielcombo aus Schwaben mit fettem
Equipment, Sendermikros, teuren Verstärkern etc. angekarrt kam um dann
nach 2-stündigem, nervenden Soundcheck vor einem absolut leeren Raum
zu spielen...
Was ist dein Lieblingssong?
Auf alle Fälle "Der
Antichrist" vom Rest der Combo leider zu sehr unterschätzt.
Wunderschöner Song mit unglaublichen Refrain. Wenn Don im zweiten
Refrain zu schreien anfängt, dann ist das wirklich sehr sehr geil.
Silver's Top5
-Nova Anais
-Eine Nacht in einem Swimmingpool irgendwo im australischen Nirgendwo...
-The Bones – Screwed, blued and Tattooed
-Sven Väth – Accident In Paradise
-Henry Miller - Wendekreis des Krebses/Steinbock
über den Don:
Der beste Sänger und fantastischste Songschreiber in der gesamten verfickten Rock’n’Roll/Punk/Sleaze Szene.
über Rock:
Keiner spricht so gut und vor allem so
ausdauernd Hessisch wie unser „Mike Ness“. Er sieht verdammt gut aus,
hat sicheren Geschmack und schont seine Bass Saiten, indem er nur zwei
davon benutzt.
Über Brat:
Der "Neue", unser "Kleiner". Es ist nicht
leicht in Tanks Fusstapfen zu treten, sind
diese doch nicht nur aufgrund seines Gewichtes groß und
tief, doch Brat meistert dies mittlerweile mit Bravour. Dufter
Typ!



